Inspirierende Begegnungen, zukunftsweisende Dialoge in Berlin - Bundeskanzlerin Merkel empfing Vertreter der deutschen Minderheiten

11. November 2016 - 17:32

Vom 7. bis 10. November 2016 fand in Berlin die 25. Jahrestagung der unter dem Dach der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) funktionierenden Arbeitsgemeinschaft Deutscher Minderheiten (AGDM) statt. Den Höhepunkt der Veranstaltung bedeutete das Treffen mit Angela Merkel im Bundeskanzleramt.

Bescheinigung für die Beantragung der Anerkennungsleistung für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter

21. Oktober 2016 - 12:09

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 6. Juli 2016 die Richtlinie über eine Anerkennungsleistung für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter gebilligt. Danach sollen die Betroffenen für ihr erlittenes Zwangsarbeiterschicksal eine finanzielle Anerkennung in Höhe von 2500 € erhalten.

Minister Balog: „Die Ungarndeutschen wollen ihre Kultur nicht aufgeben, und die ungarische und die Bundesregierung begrüßen und unterstützen das“ - Die rundum erneuerte Deutsche Bühne Ungarn wurde feierlich neu eröffnet

30. September 2016 - 09:50

Keiner, der in der historischen Innenstadt von Seksard spaziert, kommt daran vorbei: die Deutsche Bühne Ungarn (DBU) in ihrem im Sezessionsstil erbauten Haus am Garay Platz ist ein Wahrzeichen der Stadt. Nachdem die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU), die Trägerin des Theaters, das Gebäude 2015 erworben hat, ließ sie es sofort auch modernisieren. Nach rund einem Jahr sind nun die Bauarbeiten abgeschlossen. Besonders sehenswert ist Fassade mit den großen, einladenden neuen Glastüren geworden, das Gebäude erhielt energiesparende Türen und Fenster. Renoviert und auch mit neuen Stühlen versehen wurde der Theatersaal, die Bühne ist von nun an erweiterbar, und auch die bühnentechnische Ausrüstung ist neu. Die Zuschauer werden ab jetzt in moderneren Foyers erwartet, für den Komfort der Schauspieler sorgen auf den neuesten Stand gebrachte Umkleide- und Ruheräume, und hinzu kam auch die Erneuerung der Büros. Finanziert wurde die Modernisierung von einer 200 Millionen Forint hohen staatlichen Förderung - die auch dank des Einsatzes des Parlamentssprechers Emmerich Ritter zu verdanken ist - und von Eigenmitteln der LdU im Wert von 14 Millionen Forint. Zur festlichen Neueröffnung der DBU kam es am 28. September 2016, und zwar mit der von Festreden umrahmten Premiere von Gotthold Ephraim Lessings „Nathan der Weise“ – einem Stück, mit dem die Deutsche Bühne vor 22 Jahren, als sie das Haus in Seksard bezog, ihr erstes Publikum begrüßte.

Konsequenter Fortschritt bei wirtschaftlicher Stabilität - LdU-Institutionen berichteten der Vollversammlung über ihre Arbeit

19. September 2016 - 08:48

Identitätsfundierende Faktoren wie Sprache, Bildung, Sitten und Bräuche in eigenen Bildungs- und Kultureinrichtungen fördern – das ist Kulturautonomie, und das möchte die Landeselbstverwaltung der Ungarndeutschen mit all ihren Bestrebungen etappenweise erreichen. Wichtige Schritte in die erwünschte Richtung wurden auch in letzter Zeit getan und sind auch für die Zukunft geplant. Diese hieß die Vollversammlung der LdU an ihrer Tagung am 17. September gut. Das höchste Gremium will sich auch demnächst das Ziel vor Augen halten, den kontinuierlichen Fortschritt bei wirtschaftlicher Stabilität zu schaffen.

Valeria-Koch-Preis 2017

09. September 2016 - 07:26

Der Bildungsausschuss und der Jugendausschuss der LdU erwarten Vorschläge für den „Valeria-Koch-Preis“ 2017. Ziel des Preises ist es, drei ungarndeutsche MittelschülerInnen der letzten zwei Jahrgänge für vielseitige nationalitätenspezifische Aktivitäten sowie eine ungarndeutsche Absolventin/ einen ungarndeutschen Absolventen (Bachelor, Master und ungeteilte Ausbildung) hochschulischer und universitärer Einrichtung für hervorragende Diplomarbeit mit ungarndeutschem Thema zu prämieren, die/der ihr/sein Studium im Jahr 2016 beendet hat.

Renovierung weiterer Institutionen der Ungarndeutschen kann erfolgen

05. September 2016 - 12:35

Die Erhöhung staatlicher Beihilfen kündete Miklós Soltész an der Schuljahreseröffnung des Ungarndeutschen Bildungszentrums (UBZ) in Baja an. Der für Kirchen, Nationalitäten und zivilgesellschaftliche Beziehungen zuständige Staatssekretär des Ministeriums für Humanressourcen berichtete im UBZ über eine Regierungsentscheidung, laut der für die Nationalitätenselbstverwaltungen eine bedeutende Zusatzförderungen für das Jahr 2017 gewährt werde. Im kommenden Jahr solle die Renovierung von vier Bildungseinrichtungen der Ungarndeutschen subventioniert werden: 28 Millionen Forint erhalte der von der Deutschen Selbstverwaltung Wemend getragene Kinderarten, 20 Millionen der ebenfalls von der örtlichen deutschen Selbstverwaltung betätigte Kindergarten und die Kinderkrippe „Schlossgarten“ in Nadasch. 14 Millionen dürfe die Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen zur Sanierung des Internatsgebäudes des von ihr getragenen Deutschen Nationalitätengymnasiums und Schülerwohnheims im 20. Bezirk von Budapest verwenden. Zur Erweiterung des Ungarndeutschen Bildungszentrums in Baja gebe das Ministerium nächstes Jahr 25 Millionen Forint.

Anerkennungsleistung für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter

18. August 2016 - 13:38

Der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages hat am 6. Juli 2016 die Richtlinie über eine Anerkennungsleistung für ehemalige deutsche Zwangsarbeiter (sog. ADZ-Anerkennungsrichtlinie) gebilligt. Danach sollen die Betroffenen für ihr erlittenes Zwangsarbeiterschicksal eine finanzielle symbolische Anerkennung in Höhe von 2500 € erhalten.

Dachorganisation der ungarndeutschen Kulturgruppen feierte mit Megaproduktion 20 Jahre Jubiläum

03. August 2016 - 08:17

„Traditionelles bewahren ist wichtig, und dabei nach innovativen Lösungen zu suchen ist nötig“, meinte László Kreisz, der Vorsitzende des Landesrates Ungarndeutscher Chöre, Kapellen und Tanzgruppen, als er das Konzept der 20jährigen Jubiläumsveranstaltung seiner Organisation erklärte. Zwei Jahrzehnte Dasein zu feiern ist ein Meilenstein im Leben des Landesrates. Aus diesem Anlass wollte man sich etwas ganz Besonderes einfallen lassen. Statt einer herkömmlichen Gala wurde ein interaktives Stück auf die Beine gestellt, das über Geschichte und Mission der Organisation erzählte. Über 40 ungarndeutsche Kulturgruppen – insgesamt über 2000 Leute, denen die Pflege unserer Kultur am Herzen liegt -, wirkten als Sänger, Tänzer oder Musikanten an der gemeinsamen Mega-Produktion mit.

Vertretungsmöglichkeit für Delegierte der Nationalitätenselbstverwaltungen in Institutionsräten von Schulen - Auf ungarndeutsche Initiative soll das Bildungsgesetz modifiziert werden

03. August 2016 - 07:58

Das Bildungsgesetz muss modifiziert werden, damit Nationalitätenselbstverwaltungen Mitglieder in Institutionsräte von Schulen delegieren können. Die diesbezügliche, derzeit gültige Rechtsregelung ist nämlich mangelhaft, bzw. widersprüchlich, wobei Nationalitätenselbstverwaltungen an der Arbeit dieser Körperschaften unbedingt teilzunehmen hätten, damit sie sich ein genaueres Bild von in den Schulen vermittelten Nationalitäteninhalten machen können. All darauf machte der Vorsitzende der Deutschen Nationalitätenselbstverwaltung Seksard aufmerksam. Dr. Michael Józan-Jilling wandte sich in einem Beschwerdebrief an Erzsébet Sándor-Szalay, die für den Schutz der Rechte der in Ungarn lebenden Nationalitäten zuständige Stellvertreterin des Ombudsmannes für Grundrechte, die diesbezüglich mit dem Ombudsmann der Grundrechte eine gemeinsame Untersuchung einleitete. Der unlängst veröffentlichte Bericht stellt fest, dass die Regelung tatsächlich modifiziert werden muss.

Sommerpause? Nicht bei uns! - Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen macht auch im Hochsommer Schritte zur Erfüllung ihrer Strategie

04. Juli 2016 - 10:13

Von nachhaltigem Denken und verantwortungsvollem Handeln zeugen all die Beschlüsse, die die Vollversammlung der Landesselbstverwaltung der Ungarndeutschen (LdU) neulich fasste. Im Mittelpunkt der letzten Sitzung des höchsten Gremiums der Ungarndeutschen am 2. Juli in Budapest standen vor allem Finanzen, laufende und geplante Investitionen, sowie Bildungs- und Kulturangelegenheiten.

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